Warum Mozart Babys nicht schlauer macht

Ist es nicht so, dass sich Gegensätze anziehen und jeder Schüler am besten entsprechend seinem Lerntyp unterrichtet werden sollte? Helfen Träume weiter? Die Untersuchung der Forscher um Scott Lilienfeld ist ein Aufklärungsbuch im Sinne Immanuel Warum Mozart Babys nicht schlauer macht Kants, der uns ermutigt, den eigenen Verstand einzusetzen und sich nicht aufs Bauchgefühl zu verlassen. Der kritische Ansatz der Autoren beruht auf Wahrscheinlichkeitsüberlegungen und logischer Schlussfolgerung. Alltagspsychologie, "Psychomythologie" und psychologische Behauptungen werden anhand von Statistiken und logischer Hinterfragung überprüft. Dies führt dann u.a. zur Ablehnung der These von der Beeinflussbarkeit einer Krebserkrankung durch eine positive Grundeinstellung. Vielleicht ist der Ansatz manchmal zu kritisch. Als typisch amerikanisches Buch bringt es viele Fallbeispiele aus der Gegenwart. Die kurzen Kapitel erfreuen durch ihre insgesamt straffe Darstellung. - Breit einsetzbar.

Bernhard Grabmeyer

Bernhard Grabmeyer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Warum Mozart Babys nicht schlauer macht

Warum Mozart Babys nicht schlauer macht

Scott O. Lilienfeld ...
Primus-Verl. (2011)

168 S.
fest geb.

MedienNr.: 344901
ISBN 978-3-89678-714-9
9783896787149
ca. 19,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Ps
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