Domfeuer
Köln im April 1248: Ein Teil des alten Doms soll mittels Unterminierung abgebrochen werden. Burkhart ist dafür zuständig, wird aber ermordet vom Dombaumeister Gerhard aufgefunden. Zeitgleich werden drei reiche Patrizier Kölns von einem Unbekannten
erstochen. Paulus hat ihm den Weg zu den Patriziern gewiesen. Er gerät nun selbst in Verdacht, weil er blutüberströmt und mit der Tatwaffe gesehen wird. Dank seiner Brüder und einer jungen Prostituierten gelingt es ihm unterzutauchen. Paulus will mit seinen Freunden den wahren Mörder stellen. Zudem landet im Hafen ein seltsames Kriegsschiff mit vermeintlichen Boten aus Indien. Der neue Dom soll ein steinerner Schrein für die Dreikönigsreliquien werden. Geht es bei allem letztlich darum? - D. Vlaminck hat einen hervorragend recherchierten Geschichtskrimi geschrieben, der historisch belegte Fakten mit einer spannenden Mordgeschichte kombiniert. Nicht nur für Kölnfans lesenswert!
Frank Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
Domfeuer
Dennis Vlaminck
Emons (2011)
Ein Krimi aus dem Mittelalter
383 S.
kt.