Als Franz die Bäume zum Schrumpfen brachte
Jonas liebt das Märchen seines Großvaters vom Franz und dem Riesen Holgrim: in der Zeit des Schuljungen Franz wachsen Bäume und Sträucher bis in den Himmel. Nur mit Hilfe der Riesen, die nachts aus ihren Höhlen kommen, können die Menschen die
Früchte ernten. Deshalb wagen diese sich nach Mitternacht nicht mehr aus ihren Häusern, um die Riesen nicht zu stören. Aber Franz will unbedingt einmal einen Riesen sehen und versteckt sich nachts in seinem Garten. Als er dann wirklich ein riesiges, Himbeeren pflückendes Wesen erblickt, schreit er vor Schreck, fällt hin - und der Riese entdeckt ihn. Zum Glück vom Franz ist er sehr freundlich und staunt über die Angst der Menschen vor den Riesen - haben die doch Angst vor den Menschen. Franz und der Riese Holgrim werden gute Freunde, doch als Franz sich einmal eine Nacht ausruht, fangen die Menschen aus dem Dorf Holgrim ein und fesseln ihn, um mit ihm als Attraktion Geld zu verdienen. Zur Strafe helfen die Riesen den Menschen nicht mehr bei der Ernte, so dass sie hungern müssen. Auch nach Holgrims Freilassung verdanken sie es nur der Freundschaft von Franz und Holgrim, dass die Riesen die Bäume schrumpfen lassen, damit die Menschen in Zukunft die Früchte allein ernten können. - Ein zauberhaft erzähltes und geheimnisvoll schwarzweiß illustriertes Märchen um Freundschaft und uneigennützige Hilfe für Kinder ab acht Jahren.
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Als Franz die Bäume zum Schrumpfen brachte
Stefanie Wilfling ; mit Illustration von Clara Frühwirth
Vermes-Verlag (2023)
44 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8