Stille Nacht, heilige Nacht
Die Zeiten sind hart im Jahr 1818. Das wissen auch der Lehrer Franz Xaver Gruber und der Hilfspfarrer Joseph Mohr, die im österreichischen Oberndorf bei Salzburg wirken. Beide Männer erleben täglich, wie Musik selbst in dunklen Tagen Trost und Hoffnung
schenken kann. In stillen Stunden verfasst Mohr den Text zu einem Lied, das schon bald Menschen auf der ganzen Welt verbinden wird. Gruber, begnadeter Organist und Gitarrist, komponiert die Melodie dazu. Als das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" in der Christmette 1818 in der Kirche St. Nikolaus zum ersten Mal erklingt, sind die Zuhörerinnen und Zuhörer zunächst ganz still, doch schon bald singen viele mit, ergriffen von der schlichten Schönheit und der tröstlichen Botschaft des Liedes. Bereits damals spürte man jene Wärme und Zuversicht, die bis heute von diesem Weihnachtsklassiker ausgeht. – Das liebevoll gestaltete Bilderbuch erzählt die Entstehungsgeschichte des weltberühmten Liedes in einfacher, kindgerechter Sprache, eindringlich, berührend und leicht verständlich, sodass auch schon Kindergartenkinder gebannt zuhören. Die Illustrationen begeistern mit warmen Farben, atmosphärischen Lichtstimmungen und überraschenden Perspektiven. Auf der letzten Doppelseite finden sich der vollständige Liedtext und die Noten zum Mitsingen. Ein prachtvolles Bilderbuch, das in keiner Bücherei fehlen sollte.
Martina Mattes
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Stille Nacht, heilige Nacht
Susanne Brandt ; [Umschlag- und Innenillustration:] Gabriele Pohl
Vermes-Verlag (2025)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4