Kleeorg und Kleeopatra
Die Kleeblätter Kleeorg und Kleeopatra können ihr Glück kaum fassen. Ihr Kleines hat vier Blätter, ist also ein wahrer Glücksbringer. Doch der ewig nörgelnde Kleeberhard behauptet, dass das alles Quatsch ist. Dann erscheint eine Kuh und alle
ducken sich, bis auf das Kleine. Aber auch die Kuh ist begeistert und leckt es lediglich ab. Gefressen wird der Nachbar. Wer das wohl ist? - Manche Bilderbücher sind einfach nur schön, in Wort und Bild. Natürlich wird ein Buch, dessen Hauptprotagonisten Kleeblätter sind, vom Farbton Grün dominiert. Doch das Autorenteam versteht es, den außergewöhnlichen Helden so viel Stimme und Charakter zu verleihen, dass eine hochspannende, mitreißende und sehr, sehr witzige Geschichte daraus entsteht. Jedes Bild birgt trotz der frappierenden Ähnlichkeit der Darsteller Überraschendes, die Handlung schlägt Kapriolen und gerät völlig außer Kontrolle, als der natürliche Feind des Kleeblattes auftaucht - die Kuh. Doch ausgerechnet sie ist es, die die Legende vom Glücksbringer eindrucksvoll bestätigt. Sollte man, trotz des eher kleinen Formates, unbedingt einstellen!
Beate Mainka
rezensiert für den Borromäusverein.
Kleeorg und Kleeopatra
Werner Holzwarth (Text). Henning Löhlein (Ill.)
Bajazzo-Verl. (2011)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5