Mabelle

Seit Mabelle von der Stadt aufs Land gezogen ist, erkundet sie mit dem Fahrrad die Gegend. Besonders gut gefällt ihr eine Wiese voller Ringelblumen. Zu diesen Pflanzen baut sie eine innige Beziehung auf, bis diese eines Tages verschwunden sind ... Mabelle Für die junge Frau, gewöhnt an das urbane Leben, sind die Entdeckungstouren auf dem Rad eine Möglichkeit, sich der Natur zu nähern und zu einer bestimmten Pflanze eine Liebe zu entwickeln. Dass natürliche Prozesse auch Veränderungen bedeuten, ist ihr wohl nicht bewusst. Pflanzen können verblühen oder vertrocknen, ganze Wiesen können über Nacht verschwinden. Dieses Bilderbuch bietet eine Gelegenheit, mit Kindern über diese Veränderungen zu sprechen, zumal die fein gezeichneten Bilder kontemplativen Charakter haben und zum genauen Betrachten einladen. Hier entspinnt sich keine spannungsgeladene Geschichte, vielmehr wird das Erleben in der Landschaft im ruhigen Erzählfluss nachempfunden. Was Mabelle auf dem Fahrrad entgeht – Kaninchen, Dachse, Ameisenbären – können die jungen Betrachter:innen deuten und benennen. Hier wird die Aufmerksamkeit geschult und ein gutes Initial gesetzt, um über Erfahrungen in der Natur zu reflektieren.

Dominique Moldehn

Dominique Moldehn

rezensiert für den Borromäusverein.

Mabelle

Mabelle

Matias Acosta ; aus dem Spanischen von Jochen Weber
Baobab Books (2025)

[40] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 621800
ISBN 978-3-907277-30-0
9783907277300
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 5
Systematik: KK
Diesen Titel bei der ekz kaufen.