Acht Münzen und eine magische Werkstatt
Zunächst ist der zehnjährige Stuart, der aufgrund seiner geringen Körpergröße allerdings immer für jünger gehalten wird, nicht gerade begeistert von der Idee, in die Heimatstadt seines Vaters umzuziehen. Als er schon zu glauben beginnt, die
langweiligsten Ferien seit jeher stünden ihm bevor, erfährt er von seinem Großonkel Kenny, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs als Bühnenmagier sein Publikum mit den erstaunlichsten Illusionen faszinierte, einige Jahre später jedoch spurlos verschwand. Seine Werkstatt blieb versteckt, doch Kenny hinterließ seinem Neffen, Stuarts Vater, eine Kette von Hinweisen, die es zu entschlüsseln gilt. Voller Elan macht sich Stuart auf die Suche, spürt in der ganzen Stadt alte Münzautomaten aus der damaligen Fabrik der Familie auf, die ihm neue Anhaltspunkte verraten. Die Zeit drängt, denn Kennys Haus, das auch einen wichtigen Baustein des Rätsels darstellt, soll abgerissen werden... - Einen sehr positiven Eindruck hinterlässt besonders die erfrischend originelle Idee und Handlung, dazu ist die Geschichte amüsant und spannend geschrieben, inhaltlich absolut überzeugend und lesenswert, Band zwei ist in Vorbereitung. Einziger Nachteil im Hinblick auf den Einsatz in der Bücherei ist das etwas düstere und wenig ansprechend gestaltete Cover. Wegen des tollen Inhalts dennoch in jedem Fall empfehlenswert. (Übers.: Elisa Martins)
Marlene Knörr
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Acht Münzen und eine magische Werkstatt
Lissa Evans
Mixtvision (2012)
Stuart Horten ; 1
295 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10