Moretti e Peroni a Neapel

Ispettore Peroni bekommt von Questore Brolio einen Auftrag. Der führt ihn nach Amatrice, das kurz vorher von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden ist. So fährt er mit seinem klapprigen Mofa dorthin, um dem Bürgermeister eine Spendensumme von Moretti e Peroni a Neapel den Bürgern von Teramo zu überreichen. Im zerstörten Ort trifft der Polizist, als er im Keller eines Hotels verschüttet wird, den Dieb Pasquale. Gut, dass sie hier Schinken und hervorragende Weine finden. Der etwas umständliche Peroni, dem immer wieder etwas passiert, was so nicht vorauszusehen war, nimmt den Dieb mit in sein Heimatdorf. Der Questore will ihn hier aber nicht haben und so bekommen Peroni und sein Kollege Moretti, den gleich zwei Frauen lieben, den Auftrag, ihn nach Neapel zu bringen. Auch diese "doppelte" Liebesgeschichte lässt die Leser immer wieder schmunzeln. Mit dem alten Dienstfahrtzeug, einem Fiat Punto, erreichen sie aber das Ziel nicht, weil das Auto schon vorher seinen Geist aufgibt. Die Erlebnisse auf dem Weg nach und in Neapel sind mit vielen spannenden, kurzweiligen und zum großen Teil auch lustigen Ereignissen garniert. Leider werden Leserinnen und Leser, die nicht über ein paar italienische Grundkenntnisse verfügen, behindert. Ortsnamen, Speisen oder auch Namen von Restaurants sind immer italienisch. Dazu kommen noch sprachliche Anteile in Unterhaltungen, die ebenfalls italienisch gehalten sind. Wer ein bisschen Italienisch kann, wird Freude an diesem Buch haben. Schade, dass die Schrift ziemlich klein geraten ist.

Gerd Fleder

Gerd Fleder

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Moretti e Peroni a Neapel

Moretti e Peroni a Neapel

Peter Gebhardt
Berg & Tal (2025)

159 Seiten : Illustrationen
kt.

MedienNr.: 754684
ISBN 978-3-939499-67-1
9783939499671
ca. 16,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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