Samsons Reise
Mats hat einen besten Freund: seinen Hund Samson. Als Samson alt und krank wird und der Tierarzt ihm nicht mehr helfen kann, macht sich Mats mit ihm auf eine letzte Reise. Gemeinsam fahren sie zu Mats' Opa, dem Vater seines verstorbenen Vaters. Mit
Glück und unerwarteter Hilfe finden sie schließlich auch sein kleines Häuschen im Wald, wo Mats schon lange nicht mehr war, weil seine Mutter den Kontakt zum Opa so weit wie möglich reduziert hatte. Hier findet Mats Trost, wenn auch keine Heilung für Samson, eine neue Freundin und schließlich auch einen neuen Bezug zu seiner Mutter, die ihm nachgereist war, und kann endlich um seinen Vater trauern. - Die Geschichte changiert zwischen phantastischen und realistischen Elementen und lässt den Prozessen der Trauer Raum, ohne sie erklären, analysieren oder mit Sinn füllen zu wollen. Die Intensität der gelebten Gefühle macht das Buch zu einer Lektüre, die Kindern schon einiges an innerer Verarbeitung abverlangt.
Annette Jantzen
rezensiert für den Borromäusverein.
Samsons Reise
Annette Mierswa
Tulipan-Verl. (2011)
163 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10