Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
Kurt ist ein Computerfreak und eigentlich alles andere als ein wahrer Held. Doch als plötzlich viele Eltern verschwinden oder einfach ihr Interesse an ihren Kindern verlieren, ändert sich das. Zusammen mit Tilda und Sandro versucht Kurt, den seltsamen
Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Immer mehr Eltern verschwinden und alle Kinder sind auf sich alleine gestellt. Doch seltsame Rattenmänner und übergroße Lurche versorgen die Kinder mit Essen und räumen auf. Den Kindern scheinen ihre Eltern gar nicht zu fehlen, sie wirken überglücklich und entspannt, fast als stünden sie unter irgendeinem Einfluss. Mit viel Mut und Einfallsreichtum gelingt es den drei ungleichen Freunden, den Boss und Professor hinter den Geschehnissen zu entlarven und die Welt zu retten. - Eine unglaublich spannende Geschichte um Kurt und seine Freunde. Der junge Leser fiebert bis zum Schluss um die Lösung mit. Die Idee der Rattenarmee und der übergroßen Lurche und Molche ist gleichermaßen gruselig wie faszinierend. Ein gelungener Kinderkrimi für Jungen und Mädchen. Sehr empfehlenswert.
Veronika Remmele
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
Antje Herden
Tulipan-Verl. (2012)
218 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10