Das verschollene Vermächtnis
Kaum aus dem Sommerurlaub zurück, der Tammo, Doro und deren Mutter Feodora in geheimer Mission nach Schweden geführt hatte, werden sie von finsteren Gestalten verfolgt. Aber auch sie haben mächtige Verbündete im Kreis der Boten von Bogumil. Gemeinsam
sollen sie das verschwundene Tagebuch eines Forschers finden und das Geheimnis der geflügelten Schatten lüften. Geheime Treffen, wilde Verfolgungsjagden bis Südamerika, zuverlässige Vertraute und Feinde, deren Kreise immer enger werden. Und zum Schluss die Frage, was Bogumil tatsächlich will. - Hauptpersonen wie ihr Umfeld heben sich sowohl charakterlich wie auch durch die Umstände von der "Normalität" ab. Alle Mitspieler haben ausgefallene Namen sowie eher verwirrende Beziehungen und verwandtschaftliche Verhältnisse untereinander. Kommt anfangs die Handlung etwas schleppend in Gang, nimmt sie dann Fahrt auf und reißt den Leser in einen Strudel an abenteuerlichen und gefährlichen Ereignissen, die auch mit Situationskomik gespickt sind. - Die Anschaffung ist nur für Büchereien sinnvoll, die alle Bände der Reihe anbieten wollen; zu sehr bezieht sich dieses Abenteuer auf den Vorgängerband ("Bogumils Boten & Ein geheimnisvolles Päckchen", BP/mp 11/181) und lässt das Ende offen für den folgenden.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Das verschollene Vermächtnis
Simak Büchel
DIX-Verl. (2013)
Im Auftrag von Bogumil ; 2
333 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10