Frieda aus der Flasche
Das geschenkte Ferienhaus an der Ostsee stellt sich als baufällige Hütte heraus, ausgerechnet Papas Lieblingsfeind aus dem Autobahnstau bewohnt mit seiner Familie die luxuriöse Nachbarvilla und Mama hätte ohnehin lieber nach Spanien gewollt: So
beginnen Franzis Sommerferien. Dann aber wird aus dem Urlaub des Grauens eine fantastische Geschichte, und das liegt an Frieda, der winzigkleinen Frau aus der Flasche, die Franzi in der Rumpelkammer findet, die ihr als Zimmer dient. Frieda kann, außerhalb der Flasche, plötzlich groß werden, und sie kann sogar Besucher mit in ihre Flasche und den von hier aus erreichbaren Palast nehmen. Mit dieser wunderbaren Flaschen-Überraschung gibt es auf einmal eine Menge zu erleben, denn Frieda will Franzi drei Wünsche erfüllen, wenn sie nur von ihr aus der Flasche gelassen wird. Aber kann sie das tatsächlich, oder hat sie Franzi hereingelegt? Oder ist es vielleicht schon Friedas Werk gewesen, dass Franzi mit dem Nachbarsjungen doch eine Menge Spaß hat und am Ende sogar einen echten Bernstein-Schatz findet? - Eine turbulente, spannende und manchmal geradezu umwerfend komische Feriengeschichte, gerne empfohlen.
Annette Jantzen
rezensiert für den Borromäusverein.
Frieda aus der Flasche
Ulrike Rylance
Jacoby & Stuart (2012)
152 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9