Lena liest ums Leben
Lena und ihr Vater haben ein besonders inniges Verhältnis, das zeigt sich beim gemeinsamem Toben und bei der täglichen Gute-Nacht-Geschichte. Der Zusammenbruch des Vaters stürzt alle in große Sorge, zumal die Ärzte keine Ursache feststellen können.
Als er nach Hause kommt, scheint das nur zum Sterben zu sein. Da beginnt Lena, ihm die Geschichte um Vorurteile und Fremdenhass, die sie gemeinsam zu lesen begonnen hatten, weiter vorzulesen. Langsam liest sie ihn ins Leben zurück - wobei vermutlich auch gemeinsame Gebete mit ihrer Mutter helfen. - Es ist eine Bilderbuchfamilie, die hier vorgestellt wird, und auch die Geschichte in der Geschichte idealisiert die Menschen und ihre Fähigkeit, relativ einfach Hass gegenüber Fremden zu überwinden. Die Botschaften greifen jedoch christliche Werte auf und können problemlos Kindern vermittelt werden, zum Nachdenken darüber, wie weit heutige Werte sich davon entfernt haben.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Lena liest ums Leben
Manfred Mai
Fabulus-Verl. (2017)
169 S.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11