Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreisgeld sicherte

Mileva Maric (1875-1948) aus dem beschaulichen Novi Sad war ein kluges und begabtes Mädchen, deshalb ermöglichte ihr ihre Familie das Studium der Mathematik und Physik in Zürich. Sie besuchte dieselben Vorlesungen wie Albert Einstein und bald entspann Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreisgeld sicherte sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden. 1902 gebar Mileva zuhause bei ihrer Familie ein uneheliches Kind, 1903 heirateten Albert Einstein und sie. Der Anteil Milevas an Albert Einsteins bahnbrechenden Theorien ist umstritten, aber zumindest war sie ihm eine ebenbürtige Diskussionspartnerin und hielt ihm tatkräftig den Alltag vom Leibe. Mileva und Albert Einstein hatten zwei gemeinsame Söhne. 1914 trennte sich Albert Einstein von seiner Familie, aber Mileva widerstand seinem Wunsch nach Scheidung jahrelang. In der Scheidungsvereinbarung von 1918 schließlich überschreibt Albert Einstein seiner Exfrau und seinen Söhnen die Nobelpreissumme, falls er ihn je erhalten sollte. 1921 war es dann soweit: Albert Einstein erhielt den Nobelpreis für Physik und eine Preissumme von umgerechnet 180.000 Schweizer Franken, die vereinbarungsgemäß für seine Söhne und Mileva Maric angelegt wurden. Vieles über die Beziehung zwischen Mileva und Albert Einstein weiß man aus dem seit über 25 Jahren veröffentlichten Briefwechsel der beiden. In diesem schmalen, hübsch bebilderten Bändchen ist die Geschichte aus Milevas Perspektive auf 100 Seiten nacherzählt. Breit einsetzbar.

Marion Sedelmayer

Marion Sedelmayer

rezensiert für den Borromäusverein.

Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreisgeld sicherte

Wie sich Mileva Einstein Alberts Nobelpreisgeld sicherte

von Anne-Kathrin Kilg-Meyer
Sandmann (2015)

Momente des Lebens
104 S. : zahlr. Ill.
fest geb.

MedienNr.: 784549
ISBN 978-3-945543-02-3
9783945543023
ca. 16,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Bi
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