Jenseits der Menschlichkeit
Björn Hayer lässt die Leser:innen an seinen Wunschträumen einer „besseren Welt“ teilnehmen. Er gibt Impulse zu Aufbruch und Veränderung, mit den Leser:innen gemeinsam denkt er über ein besseres Morgen nach. Um nachhaltig zu überzeugen, braucht
es seiner Ansicht nach neben Zahlen und Statistiken vor allem Leidenschaft und Haltung. Am Anfang steht erst einmal, die Mängel zu beschreiben. Seine Themen sind: Klimaschutz, Umgang mit Künstlicher Intelligenz, Tierwohl, Konsequenzen aus der Corona-Pandemie, Gendern, Freiheit und Verantwortung, sexualisierte Cyberwelt, politischer Veganismus, das Auseinanderdriften der Gesellschaft, Sterbehilfe und Einsamkeit. Besonders überzeugend ist der Autor, wenn er auf die „Renaissance des Telefons“ eingeht, das besser für soziale Kontakte sei als WhatsApp und Messenger-Dienste. „Paradoxerweise schafft es Nähe!“ – Ein gelungenes, nachdenklich machendes Buch über „Visionen von einer friedlichen Koexistenz von Menschen, Natur und Umwelt.“
Berthold Schäffner
rezensiert für den Borromäusverein.
Jenseits der Menschlichkeit
Björn Hayer
Gans Verlag (2024)
Essay ; Band 4
253 Seiten
fest geb.