Finns (furchtbar-)tolle Ferien
Als Finn in den Ferien wieder zu seiner Großmutter fährt, da erwartet er Schlimmes. Sein bester Freund Felix wollte mitfahren und hat abgesagt. Seine Oma ist aus der Kleinstadt in ein altes Bauernhaus auf dem Land gezogen und hat sich das Bein gebrochen.
Und sie wohnt jetzt neben einem Rehabilitationszentrum, unter dem sich Finn eine Besserungsanstalt für Straftäter vorstellt. Doch dann kommt alles anders: in dem Rehazentrum sind schwer kranke Kinder, und Finn schließt Freundschaft mit Oskar, einem Jungen mit zwei transplantierten Nieren. Straftäter gibt es auch, die, so vermutet Finn, verantwortlich sind für das Verschwinden eines Gemäldes aus dem Haus seiner Großmutter. Zusammen mit Oskar begibt er sich auf Spurensuche, was die Freundschaft der beiden Jungs festigt. Als nach einer Versöhnung Finns abtrünniger Freund das Duo ergänzt, verspricht der Rest der Ferien, tatsächlich toll zu werden, zumal auch das vermisste Gemälde auftaucht. – Nette und witzige Unterhaltungsliteratur mit Bemühen um moralischen Anspruch, glücklicherweise dezent und an dieser Stelle durchaus sinnvoll.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Finns (furchtbar-)tolle Ferien
Annika Klee ; mit Bildern von Lena Hesse
Jupitermond (2024)
145 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8