Canale mortale
Als ihr Freund Florian eine Einladung erhält, für vier Wochen nach Venedig zu kommen, um an einer Meisterklasse für Orgel teilzunehmen, willigt Antonia gerne ein. Wohnt doch in Venedig Jana, eine Studienkollegin, mit ihrer Mutter, dem Bruder und
dem Großvater, dem Conte Falieri. In dessen Palazzo kann sie mit Florian für die Zeit der Proben unterkommen und außerdem beherbergt der alte Herr dort eine ausgesprochen exquisite Kunstsammlung, die sie schon längst einmal sehen will. Aber allem Anschein nach ist diese Kunstsammlung auch der Anlass für die mysteriösen Drohbriefe, die die Familie seit einiger Zeit erhält. Antonia soll sich auf die Suche nach deren Her-kunft machen und muss bald feststellen, dass Venedig nicht nur die Stadt der Liebenden ist. - Ein kurzweilig geschriebener Roman, mit interessanten Charakteren, der leider, wie nicht selten bei deutschen Romanen, manches Mal konstruiert wirkt, worunter dann doch der Lesefreude leidet. Für alle Bestände.
Jutta Weber
rezensiert für den Borromäusverein.
Canale mortale
Heidi Schumacher
Emons (2012)
207 S.
kt.