Wie man einen Yeti findet
Der kleine Junge ist fest davon überzeugt, dass im Wald hinter seinem Haus ein Yeti wohnt. Also macht er sich eines Tages zusammen mit seinem Hund Milo auf, um diesen Yeti endlich zu finden. Doch wo die beiden auch suchen, sie finden einfach keine
Spur des geheimnisvollen Schneemenschen. Irgendwann gibt der Junge auf und stellt ernüchtert fest, dass er sich mit seinem Glauben an die Existenz des Yetis wohl geirrt hat. Dabei hätte er nur genauer hinschauen müssen. – Die großen und kleinen Betrachter dieses in warmen Wintertönen illustrierten Bilderbuchs können das freundliche Monster nämlich auf jeder Seite entdecken, wie es allerlei erfolglose Annäherungsversuche macht. Ob der kleine Junge wohl wieder an Yetis glaubt, wenn er den im Wald verlorenen Schal am nächsten Morgen sorgfältig gefaltet auf seiner Türschwelle findet? – Das liebenswerte Bilderbuch zieht seinen Witz daraus, dass man als Betrachter immer ein bisschen mehr weiß als der abenteuerlustige Held der Geschichte, der trotz seines gesammelten Yeti-Fachwissens mit Blindheit geschlagen scheint. Ein lustiges Such- und Findebuch zum gemeinsamen immer wieder Anschauen.
Angelika Rockenbach
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Wie man einen Yeti findet
Matt Hunt ; aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
Verlag Antje Kunstmann (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3