Warum uns Hunde glücklich machen
Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen, insbesondere mit Hunden, erklärt die Biologin und vielfach ausgezeichnete Wissenschaftsjournalistin die Titelfrage mit der so langen gemeinsamen Evolutionsgeschichte von Mensch und Hund, rsp. Mensch und Tieren
generell. Dass unsere gemeinsame Geschichte und Entwicklung eben NICHT hier Mensch, das "höhere Wesen", und da Tiere, die Natur(Gewalten), das "Andere" bedeutete, sondern menschliche Tiere und andere Tiere sich miteinander und mit der Hilfe und zum Wohle des jeweils anderen weiterentwickelt haben. Die Entwicklung des Menschen wäre ohne Tiere nie so verlaufen, und mit dem Hund, der am längsten an der Seite des Menschen steht, hat sich dadurch eine ganz besondere Beziehung ergeben, eine enge Bindung und gegenseitiges Verstehen und die Fähigkeit zur Kommunikation. Die Autorin beschreibt entlang der Monate April bis September ihr Erleben der Natur der hellen Jahreszeit in Finnland, reflektiert dabei eigene Gedanken und Erfahrungen zum Thema Mensch und Hund (Tier) wie auch die unterschiedlichen Theorien und wissenschaftlichen Erkenntnisse durch die Jahrhunderte, wie Tiere ganz allgemein betrachtet, kategorisiert und (falsch) beurteilt wurden sowie die neueren Forschungsergebnisse, die dem Tier (endlich) einen ganz anderen Stellenwert beimessen. Interessant und informativ, einfühlsam und gut lesbar.
Elisabeth Bachthaler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Warum uns Hunde glücklich machen
Tiina Raevaara ; aus dem Finnischen von Tanja Küddelsmann und [einer weiteren]
Knesebeck Stories (2024)
304 Seiten
kt.