Frnck - 1. Der Anfang vom Anfang
Franck, ein 13-jähriger Waisenjunge, wurde schon dreimal von Pflegeeltern ins Waisenhaus zurückgebracht. Denn obwohl „voller Potenzial und in gutem Allgemeinzustand“, ist seine „Erziehung ausbaufähig“. Als Franck ein Gespräch zwischen Heimleiterin
und Interessenten mithört, erfährt er, dass seine Eltern vielleicht noch am Leben sind. So beginnt der Junge mit der Suche. Der Gärtner, der ihn damals fand, gibt ihm eine Karte mit dem Fundort, eine Muschelkette und ein Taschenmesser mit. Franck startet dort, wo er gefunden wurde, in einen Freizeitpark. Auf der Flucht vor dem Wachhund landet er in einem See und kommt in der Urzeit heraus. Die erste Begegnung mit den Urmenschen ist nicht einfach, zumal diese beim Sprechen die Vokale weglassen. Die farbenfrohen, dynamischen Zeichnungen sind fantastisch. Sie kommen oft ganz ohne Text aus. Die Texte ohne Vokale sind recht rätselhaft und manchmal schwer zu entziffern. Die Story mit dem sympathischen Waisenjungen, der sich den Herausforderungen unerschrocken stellt, ist unterhaltsam und spannend, so dass die jungen Leser/-innen gespannt auf den nächsten Band warten.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Frnck - 1. Der Anfang vom Anfang
Zeichnungen: Brice Cossu ; Szenario: Olivier Bocquet ; aus dem Französischen von Jano Rohleder
toonfish (2021)
Frnck ; 1
55 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10