Der Zauber der Walpurgisnacht
Zu ihrer großen Freude wird Elfie zur Walpurgisnacht auf ein Schloss eingeladen. Dort trifft sie ihre Freundin aus Band 3 (BP/mp 24/929) wieder, und in dieser besonderen Nacht können auch Nicht-Hexen wie ihre beiden Schwestern die Magie erleben.
Vor lauter Begeisterung über ein magisches Turnier übersieht Elfie zunächst die große Gefahr, in der sich das Moor vor dem Schloss samt der dort lebenden magischen Geschöpfe befindet. Doch da ist noch ihr Origami-Drache Lulu, dank Elfies Zauberbuch zum Leben erwacht. Er warnt vor dem Untergang des Moors. Sehr widerwillig – die magischen Vergnügungen erscheinen wichtiger – lassen Elfie und ihre Freundinnen sich von dem bedrohlichen Zustand des Moors überzeugen und von der Ursache: die Gier des Barons, der auf dem trockengelegten Moor gewinnbringend Mais anbauen will. Mut, Entschlossenheit und der Wunsch der Kinder, die magische Moorlandschaft zu erhalten, zusammen mit dem eindrucksvollen Erscheinen der Moorwächterin Melusine – sie verbarg sich in der Gestalt Lulus – zwingen den Baron zur Aufgabe seiner Pläne. Dazu tauchen Dokumente auf, die belegen, dass der Baron gar nicht der rechtmäßige Erbe des Schlosses ist, sondern der freundliche Fährmann Mathieu. Und wieder sind es Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Elfies Magie, durch die die Geschichte ein gutes Ende nimmt. Auch nicht mit Magie Begabte verlassen den Schauplatz weit fröhlicher, als sie gekommen waren. Für die Leser:innen sind es die fröhlichen Bilder und die herzliche Atmosphäre, die für ein entsprechendes Leseerlebnis sorgen – auch ohne die vier vorangegangenen Bände (zuletzt: BP/mp 25/57) gelesen zu haben.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Zauber der Walpurgisnacht
Szenario: Christophe Arleston, Audrey Alwett ; Zeichnungen: Mini Ludvin ; aus dem Französischen von Desirée Schneider
toonfish (2025)
Elfies Zauberbuch ; 5
79 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10