Das Geheimnis der Hexstrickerin
Die Reise der drei Schwestern im Bücherbus (zuletzt: Der Lebkuchenschlamassel - BP/mp 24/929) führt sie in die Pyrenäen zu ihrem Großvater. Der scheint zunehmend dement zu werden. Während Elfies Schwestern über einen Umzug in ein Pflegeheim nachdenken,
entdeckt Elfie in den von ihrer Großmutter gestrickten Decken magische Zeichen. Und als sie nach und nach alle Decken gefunden hat, kann sie eine Schatzkarte erkennen. Zunächst zeigt schon die Suche nach den Decken durch kleine Episoden, wie sich die Großmutter für die Natur einsetzte. Elfie begibt sich allein in die Wildnis der Pyrenäen, zaubert sich einen freundlichen, kurzsichtigen Bären zur Hilfe und lässt dabei die Leser:innen einige lustige Situationen erleben. Als roter Faden zieht sich Elfies Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft für Mensch und Tier durch die Geschichte über die Entdeckung des Schatzes und die angebliche Demenz ihres Großvaters. Wieder helfen beide Eigenschaften dabei, die Probleme zu lösen. Und wieder sind es die bunten fröhlichen Bilder, passend zur Geschichte, die das Lesen zu einem besonderen Vergnügen machen.
Lotte Schüler
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Geheimnis der Hexstrickerin
Szenario: Christophe Arleston, Audrey Alwett ; Zeichnungen: Mini Ludvin ; aus dem Französischen von Desirée Schneider
toonfish (2024)
Elfies Zauberbuch ; 4
78 Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10