Momo Mammut

Momo ist anders als alle Mammuts, denn er hat kein Fell. Dadurch wird er nicht nur von den anderen Mammutkindern ausgelacht und geärgert, er friert im Winter auch noch ganz fürchterlich. Papa Mammut hat jedoch immer ermutigende und tröstende Worte Momo Mammut für Momo. So sucht Momo jeden Tag seinen Körper ab, ob nicht endlich irgendwo ein Härchen spießt. Doch da ist nichts! Frustriert probiert Momo alle möglichen Tricks aus, um doch noch ein Fell zu bekommen. Doch weder Trundragras noch ein Schlammbad helfen da. Momo ist sehr verzweifelt. Als sich der Winter jedoch verabschiedet und die anderen Mammuts in der Hitze schwitzen, fühlt Momo sich pudelwohl. Nun möchten alle Mammuts so sein wie er und tun alles dafür, um ihr dickes Fell loszuwerden. Und als sie das geschafft haben, ist der Moment gekommen, auf den Momo schon so lange gewartet hat: Sein erstes Haar ist gewachsen. Genau im richtigen Moment noch dazu, denn der Winter ist zurück. - Diese Geschichte behandelt ein ernstes Thema auf emphatische und zugleich lustige Art. Die Lesenden leiden zunächst mit Momo mit und können seine Verzweiflung darüber, dass er so anders ist, mitfühlen. Doch die Geschichte macht Mut! Sie zeigt, dass es immer Menschen gibt, die uns trösten und unterstützen! Und sie zeigt, dass das Anderssein gar kein Nachteil sein muss und wir manchmal einfach etwas Geduld haben müssen.

Ulla Hittmeyer

Ulla Hittmeyer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Momo Mammut

Momo Mammut

Hervé Le Goff ; aus dem Französischen von Julia Süßbrich
von Hacht (2023)

[30] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 615897
ISBN 978-3-96826-038-9
9783968260389
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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