Unloved
Auf den ersten Blick wirkt der Roman wie eine typische College-Liebesgeschichte voller Klischees und in einigen Aspekten trifft das auch zu. Doch außer für das Genre typischen Handlungssträngen bringt die Autorin auch neue Ideen ein. In Kombination
mit den mitreißenden Charakteren erschafft sie so ein Buch, das sich nur schwer aus der Hand legen lässt. Die Chemie zwischen dem Eishockeyspieler Matt und seiner Tutorin Ro ist ab der ersten Seite spürbar und das, obwohl Ro zu dieser Zeit noch einen Freund hat. Ihre jeweiligen Probleme machen die Handlungen der Protagonisten zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar und erschweren es, eine gesunde Basis für ihre Beziehung zu finden, was ihnen schlussendlich jedoch gelingt. Einziger Kritikpunkt ist, dass die Charaktere an mancher Stelle etwas überzeichnet wirken. Genau das macht aber auch einen Teil des Charmes des Buches aus und tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Für alle Fans von Liebesgeschichten lässt sich die Geschichte somit auch ohne Kenntnis des ersten Bandes ("Unsteady": BP/mp 24/976) sehr empfehlen.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Unloved
Peyton Corinne ; aus dem amerikanischen Englischen von Maike Hallmann
(2025)
undone ; #2
542 Seiten
kt.