The first to fall
Auroras Leben wird von einem Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt. Ihre große Schwester Emilia stirbt unter mysteriösen Umständen auf einer Bergtour. Kurzentschlossen macht sie sich mit ihrem Van auf in die Absturzregion, um mehr zu erfahren
und Abschied zu nehmen. Dort trifft sie auf den unfreundlichen Jakob, der trotz seines Verhaltens eine große Anziehung auf sie ausübt. Dieser hat große eigene Probleme, er verpasst nämlich momentan seine Olympiaqualifikation, da er in den Absturz involviert war und das Land nicht verlassen darf. Die beiden kommen sich über Wochen immer näher, ohne zu wissen, dass das Geheimnis um Emilias Tod zwischen ihnen steht. – Der Schreibstil des Buches fühlt sich an wie eine sonnige Umarmung und passt perfekt zum idyllischen Setting in den Alpen. Gleichzeitig ist die Geschichte aber keine fröhliche, Aurora ist tief gezeichnet von der Trauer um ihre Schwester und auch Jakob hat Probleme, das Geschehene zu verarbeiten. Die Suspense-Teile sind nahtlos in die Handlung eingewoben und regen so zum Weiterlesen an. Vor allem gegen Ende kommt noch einmal Spannung auf, welche in einem Cliffhanger kulminiert, der Vorfreude auf den zweiten Band macht.
Agnes Schmidtner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
The first to fall
Kristina Moninger
Forever (2025)
Red summer ; [1]
447 Seiten
kt.