Der
Georg-Büchner-Preis 2026 geht an Christine Wunnicke, das hat die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung entschieden. Die 1966 geborene deutsche Schriftstellerin, die seit 1991 als freie Autorin arbeitet und 1998 ihren ersten Roman veröffentlichte, stand schon mehrmals mit Titeln auf der Longlist bzw. der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Nun wird Christine Wunnicke „für ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk“ und „die unbeirrbare Arbeit eines Vierteljahrhunderts beeindrucken die Leserinnen und Leser, die mit jedem Buch in eine neue faszinierende Auseinandersetzung zwischen Fakt und Erfindung verwickelt werden“ (aus der Jurybegründung) mit dem renommiertesten Literaturpreis im deutschen Sprachraum ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober 2026 im Staatstheater in Darmstadt statt.
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht seit 1951 den Georg-Büchner-Preis an herausragende Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.
Wir stellen Ihnen hier vier von Wunnickes Romanen über außergewöhnliche historische Figuren mit medienprofile-Rezension vor.