Cities
Ein neues Stadtviertel zu gründen ist leicht. Kniffelig wird es, sobald es um Nachbarschaften, Freizeitangebote und die Spezifikation der Nachbargebäude geht. Da sollte schon mal die Höhe passen, bitte unterschiedliche Kinder- und Freizeitbeschäftigung
vorhanden sein. Die Spielenden simulieren dies bei "Cities". Jede Runde nehmen sie entweder ein weiteres Grundstück, Gebäudeteile oder möglichst passende Plättchen. Bei der Platzierung derselben müssen Siegpunktbedingungen bedacht werden, die entweder in 3 Kategorien für alle gelten oder auf selbstgewählten Siegpunktkarten vermerkt sind. Nach vier mal vier Runden endet zu dritt oder viert der Aufbau unseres Stadtviertels. Zu zweit kommt man doppelt so oft dran. Es macht Spaß, sein Stadtteil – und damit die Siegpunkte – wachsen zu sehen. Manchmal kann man allerdings nur zuschauen, wie einem die günstigsten Teile vor der Nase weggeschnappt werden. Der Glücksanteil ist nicht unerheblich, kurzfristige Entscheidung sind sehr wohl zu treffen. Die Verarbeitung des Materials ist grundsolide. Das wuselige Äußere braucht einen zweiten Blick, um attraktiv zu wirken. Die Regeln sind schnell erklärt und die bekannten Mechanismen überfordern die Spielenden nicht. – Für größere Spielbestände kann das Spiel empfohlen werden. Auf der Empfehlungsliste zum "Spiel des Jahres 2025".
Thomas Patzner
rezensiert für den Borromäusverein.
Cities
Phil Walker-Harding & Steve Finn ; Illustration: Jorge Tabanera
Kosmos (2025)
1 Spiel (100 Gebäudeteile, 48 Plättchen, 36 Stadtfelder, 32 Auftragskarten, 32 Spielfiguren, 12 Markierungsringe, 4 Punktemarker, 4 Stadtentwicklungspläne, 4 Übersichtskarten, Sternenmarker, Spielbrett, Beutel, Anleitung)
Spiel