Und dazwischen [irgendwo] wir
Macey Adenuga, Tochter nigerianischer Einwanderer und Tagesschülerin an der renommierten Hillburn Secondary Privatschule, lebt in einer roughen, sozial schwachen Gegend. Sie arbeitet hart dafür, einen Studienplatz in Cambridge zu erhalten. Während
andere Teenager Partys feiern, lernt Macey für Tests, Klausuren und Mathematikwettbewerbe. Eine besondere Belastung ist die schwere Krankheit ihrer Mutter, die an Krebs im Endstadium leidet. Vincent kennt Macey schon seit ihrer Kindheit. Er hat indische Wurzeln, ist Schulsprecher an der Hillburn und Kapitän der Fußballmannschaft. Seit dem spurlosen Verschwinden seiner Mutter hat er jeden Halt verloren. Als er rätselhafte E-Mails zugeschickt bekommt, begibt er sich mit Hilfe seiner Freunde auf Spurensuche. – Der thematisch tiefgründige Roman hat eine temporeiche, spannende Handlung und glaubwürdige Figuren, in denen sich junge Leser:innen sicherlich wiederfinden werden. Ein beeindruckendes Jugendbuch und ein beachtenswertes literarisches Debüt der jungen Autorin. Unbedingt lesen!
Gertrud Plennert
rezensiert für den Borromäusverein.
Und dazwischen [irgendwo] wir
Amani Padda
Arctis (2024)
428 Seiten
kt.