Was ihr uns versprochen habt
Die beiden Schwestern Cynthia und Ezra wachsen in der liebevollen Umgebung ihrer Familie auf, aber erleben als Schwarze in der Schule und dem kleinen Dorf Ablehnung und Ausgrenzung. In den Südstaaten finden sich die Schwarzen zur Bürgerrechtsbewegung
langsam zusammen, aber in dem kleinen Ort in Neuengland gibt es nur zwei schwarze Familien, an denen sich der Hass einiger Weißen entzündet. Nach dem Suizid einer Lehrerin, die Cynthia gefördert hat, kommt eine neue Lehrerin, die Hass, Verleumdung und Intrige verbreitet. Das geht so weit, dass der Vater von Cynthia und Ezra bei einem Brandanschlag stirbt, die Kinder der zweiten Familie aber noch gerade retten kann. Eindrücklich zeigt sich an den beiden Mädchen und ihren Familien wie sehr die Erfahrung von Rechtlosigkeit und Gewalt das Leben der Schwarzen bestimmt. – Empfehlenswerter Roman, der in die Zeit der Bürgerrechtsbewegung spielt, die zur Anerkennung der vollen Bürgerrechte der Schwarzen in den USA 1963 führte.
Ruth Titz-Weider
rezensiert für den Borromäusverein.
Was ihr uns versprochen habt
Rachel Eliza Griffiths ; aus dem amerikanischen Englisch von Jasmin Humburg
Penguin Verlag (2024)
365 Seiten
fest geb.