Gezeitenglück
Im Mittelpunkt des Romans steht Sheriff Troy Davies, der nach dem Tod seiner Frau seine Jugendliebe Faith wiedertrifft, die in die charmante fiktive Kleinstadt Cedar Cove zurückgezogen ist. Doch plötzlich wird ihr Haus Ziel von Vandalismus und Faith
fühlt sich bedroht. Zudem muss Troy den Fund eines rätselhaften Skeletts in einer Höhle aufklären, sodass es spannend bleibt, wann und ob die beiden zusammenfinden. Außer dem hauptsächlichen Handlungsstrang gibt es noch diverse Nebenhandlungen um die anderen Bewohner:innen der Kleinstadt und ihre Beziehungsprobleme. Als Leser:in taucht man in eine warmherzig beschriebene Atmosphäre ein und folgt gespannt dem Schicksal der Protagonisten, die am Anfang in einem Personenverzeichnis gelistet sind, und freut sich über das Happy End. Dass es sich um den neunten Band einer Reihe handelt, stört das Verständnis nicht. Wer diese leichte Unterhaltung schätzt, kann auf die vorigen Bände zurückgreifen. Überall einsetzbar, wo leichte Unterhaltung gefragt ist.
Ileana Beckmann
rezensiert für den Borromäusverein.
Gezeitenglück
Debbie Macomber ; aus dem amerikanischen Englisch von Anita Sprungk
HarperCollins (2024)
414 Seiten
kt.