Die geheime Zutat
Kate hat ihren geliebten Mann nach nur zwei Jahren Ehe verloren – und das auch noch im Streit. Drei Jahre später hadert sie immer noch mit dem Schicksal und beschließt, ihr Leben komplett zu ändern. Sie kündigt ihren Job als Lehrerin und zieht
um. Der Kontakt mit neuen Nachbarn hilft ihr, aus ihrer Zurückgezogenheit herauszukommen. Mit dem alten Ehepaar Charles und Mary, deren Nachbarin Della, dem früheren Meisterkoch Jack und dem Naturfreund David beginnen sie, gemeinsam zu backen und zu kochen und so Freundschaft zu schließen. Alle merken, dass Gemeinschaft guttut, gemeinsames Essen heilsam sein kann sowie dass gegenseitige Hilfe Trost bietet. – Der Wohlfühlroman bietet einige Rezepte zum Nachmachen. Die Geschichte ist vorhersehbar, das Happy End auch, die plötzliche Freundschaft zwischen Menschen, die sich jahrelang gemieden hatten, ziemlich unwahrscheinlich. Aber das spielt alles keine Rolle, denn der Aufruf zur Gemeinschaft, um Probleme zu lösen, ist und bleibt ein wichtiger. – Für alle, die eine Geschichte brauchen, in der alles gut ausgeht.
Ileana Beckmann
rezensiert für den Borromäusverein.
Die geheime Zutat
Sue Heath ; übersetzt aus dem Englischen von Carina Obster
HarperCollins (2025)
397 Seiten
kt.