Familia
Gabby DiMarco arbeitet als Faktenprüferin für ein Magazin, wäre aber gerne Journalistin. Als für einen Artikel Mitarbeiter an einem Gentest teilnehmen sollen, macht sie mit, und plötzlich ist nichts mehr, wie es war: Sie, das Einzelkind, aufgewachsen
in New York bei liebevollen, inzwischen verstorbenen Eltern, soll eine Schwester in Puerto Rico haben. Während Gabby an einen Fehler des Labors glaubt, ist Isabella Ruiz begeistert. Schon lange sucht die Künstlerin nach ihrer Schwester Marianna, die vor 25 Jahren als Baby verschwunden ist. Gabby reist zu Isabella nach Puerto Rico, um eine Story über diesen Irrtum zu schreiben. Ablehnung trifft auf die Überzeugung, die verlorene Schwester gefunden zu haben. Die Suche nach der Wahrheit beginnt, wobei Gegenwart und Rückblicke sich abwechseln. – Ein ausgezeichnet geschriebener Debütroman, bei dem man sich festlesen kann. Eine Empfehlung für alle Bestände, die noch Platz bei den Romanen haben.
Ruthild Kropp
rezensiert für den Borromäusverein.
Familia
Lauren E. Rico ; aus dem amerikanischen Englisch von Simone Schroth
HarperCollins (2025)
460 Seiten
kt.