Gottes unsichtbare Würfel
Die physikalischen Gesetze beschreiben unsere Welt in ihren kleinsten und größten Dimensionen, die sich unserer sinnlichen Alltagswelt entziehen. Die Frage nach den Grenzen und was dahinter liegt, haben die Menschen immer schon gereizt und zu großen
Unternehmungen gebracht. Der Autor, gleichzeitig Professor für theoretische Physik, stellt die Grenzen und Horizonte der physikalischen Welt dar. Die Urknalltheorie, die Quarkmaterie und die Symmetrien sind dabei einige der Themen, bei denen auch immer die philosophische Dimension angesprochen wird, das absolute Jenseits oder das Ende der Bestimmbarkeit. - Dem Autor gelingt es, in einer verständlichen Sprache und gleichzeitig sehr genau die komplizierten Phänomene zu beschreiben. Er benutzt anschauliche Bilder, um die physikalischen Vorstellungen zu entwickeln, und wählt seine Worte sehr sorgsam, um die Sachverhalte und ihre Grenzen zu vermitteln. Sehr empfehlenswert, verlangt aber Konzentration und Bereitschaft zum abstrakten Denken.
Ruth Titz-Weider
rezensiert für den Borromäusverein.
Gottes unsichtbare Würfel
Helmut Satz
Beck (2013)
223 S. : Ill.
fest geb.