Trümmerkinder
Die Menschen, die das Ende des Zweiten Weltkries und die Nachkriegszeit als Kinder erlebt haben, sind heute oft nicht mehr in der Lage, ihren Kindern oder Enkelkindern zu erzählen, wie es damals war, welche Ängste sie ausgestanden haben, wie groß
der Hunger war oder was sie alles verloren haben. Der Autor lässt in diesem Buch sieben fiktive Jungen und Mädchen zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Gegenden des damaligen Deutschlands lebten und ihre z.T. schlimmen Erfahrungen zwischen 1945-1954 schildern. So z.B. ein Mädchen aus Hamburg, dessen Vater im Krieg gefallen ist, das die Bombardierung seiner Heimatstadt erlebt, die Suche nach einer Wohnung, nach Heizmaterial und Lebensmitteln. Am Ende jedes Berichtes gibt es zeitgenössische Fotos und eine kurze historische Einführung. – Das Buch ist sehr gut lesbar und für alle Büchereien sehr zu empfehlen.
Julia Massenkeil-Kühn
rezensiert für den Borromäusverein.
Trümmerkinder
Frank Schwieger ; mit Illustrationen von Friederike Ablang
dtv (2025)
Kinder und Krieg ; 2
219 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10