Die Liebe der Mascha Kaléko

Die 1907 in Österreich-Ungarn als Golda Malka Aufen geborene und später als Mascha Kaléko bekannt gewordene Dichterin muss als 11-Jährige nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs über verschiedene Städte mit ihrer jüdischen Familie nach Berlin fliehen. Die Liebe der Mascha Kaléko Hier findet sie eine neue Heimat. Mascha entwickelt sich zu einer wissbegierigen emanzipierten jungen Frau, die dem traditionellen Rollenbild entflieht. Als sie als Klassenbeste die Mittlere Reife besteht, darf sie nicht studieren und wird Kontoristin. Schon als Kind schreibt sie Gedichte und erwirbt sich als Erwachsene Achtung in den zeitgenössischen literarischen Zirkeln Berlins. Ihr Geld gibt sie für Vorlesungen aus, wobei sie auf den Wissenschaftler Saul Kaléko trifft, der ihr Ehemann wird. Sie heiraten 1928, doch auf ihrer Hochzeit ist Mascha wie gebannt von dem Dirigenten Chemjo Vinaver. Er wird die Liebe ihres Lebens. Sie bekommt ein Kind von ihm und flieht mit ihm vor den Nazis in die USA. In diesem Roman erzählt Roth chronologisch und authentisch über das Leben Mascha Kalékos. Aufgrund ihrer einfühlsamen Schilderungen und ihrer guten Recherche lässt sie dabei den historischen Hintergrund der Zeit glaubwürdig wiederaufleben.

Adelgundis Hovestadt

Adelgundis Hovestadt

rezensiert für den Borromäusverein.

Die Liebe der Mascha Kaléko

Die Liebe der Mascha Kaléko

Charlotte Roth
Droemer (2025)

426 Seiten
kt.

MedienNr.: 621292
ISBN 978-3-426-28279-3
9783426282793
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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