Die Wildnis
Elin macht mit ihrem Bruder Isaac Urlaub in einem portugiesischen Nationalpark. Nachdem sie jahrelang distanziert voneinander gelebt haben, wollen sie sich wieder annähern. Dann erfährt Elin aber, dass ihr Bruder noch einen anderen Plan verfolgt.
Die Schwester eines guten Freundes ist in dem Park verloren gegangen. Es gibt keine Spur von ihr, aber immer wieder treffen seltsame Nachrichten ein. Elin ist zunächst verärgert, aber dann erwacht ihr Ermittlerinstinkt und gemeinsam stürzt sie sich mit ihrem Bruder in die Recherchen. Als sie eine von der Vermissten gezeichnete Landkarte finden, sind sie sich sicher, dass etwas passiert sein muss. Und die Gemeinschaft aus Fremden, die in Wohnwagen leben, ist höchst verdächtig. Können sie den Fall lösen? – Die Geschichte überzeugt durch spannende Enthüllungen, die den Handlungsverlauf stetig vorantreiben. Die Charaktere sind tief ausgestaltet und ihre Handlungen nachvollziehbar. Besonders hervorzuheben ist die eindrückliche Story, die sich Schritt für Schritt entfaltet und dadurch eine anhaltende Spannung aufbaut. Abgerundet wird die Geschichte durch ein gelungenes, in sich abgeschlossenes Ende.
Julian Schirm
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Wildnis
Sarah Pearse ; aus dem Englischen von Thomas Bauer
Goldmann (2025)
476 Seiten
kt.