Die Lieferung
Eine Freundin bittet Nina Borg, einen Koffer aus einem Schließfach zu holen. Als sie ihn aus dem Schließfach holt, ist sie überrascht von seinem Gewicht und öffnet den Koffer in der Tiefgarage. In dem Koffer ist ein kleiner Junge, betäubt, aber
am Leben. Als sie noch einmal zum Schließfach zurückkehrt, beobachtet sie einen Mann, der gerade außer sich vor Wut um sich tritt und von der Polizei beruhigt wird. Sie zieht sich rasch zurück, doch er sieht sie. Sie will ihre Freundin zur Rede stellen, doch die ist bereits tot. Zeitgleich erfahren wir von Sigita, deren Sohn verschwindet und von Jan, dessen Flugzeug Verspätung hat, weswegen er jemanden bitten muss, einen Koffer aus einem Schließfach zu holen und dort Geld zu deponieren. Doch diese Person gibt den Auftrag weiter - nicht das Geld. Die Geschichte beginnt verworren, doch die Spannung um Nina und den kleinen Jungen lässt den Leser am Ball bleiben. Empfohlen für große Bestände. (Übers.: Günther Frauenlob u. Maike Dörries)
Ruthild Kropp
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Lieferung
Lene Kaaberbøl und Angete Friis
Goldmann (2011)
Goldmann ; 47269
344 S.
kt.