Das Zeichen des Fremden

Hans Rekke und Micaela Vargas kommen diesmal durch einen spanischen Polizisten, der sie um ihre Mithilfe bittet, an ihren nächsten Mordfall. Dieser ist schon 1988 geschehen und immer noch ungelöst. Beide lesen sich in die alte Akte ein und finden Das Zeichen des Fremden einige Ungereimtheiten bei den damaligen Ermittlungen. Doch so richtig schlau werden sie nicht. Klar ist, dass es Parallelen zu einem aktuellen Fall gibt. Bei beiden Fällen wurde in die Opfer etwas eingeritzt, das auf eine Nummerierung hinweisen könnte. Der Fall führt die beiden Ermittler in die Literaturszene, in der auch Hans' Bruder unterwegs ist. Das macht es nicht leichter. Am Schluss kommen Rekke und Vargas selbst in Bedrängnis. Finden die beiden den Täter? Oder findet er sie? – Ein sehr facettenreicher Thriller, der den Leser durch die unterschiedlichen Sichtweisen und Zeitsprünge abholt. Der Autor schafft es, ein fesselndes Buch mit viel Tempo und Unvorhersehbarkeiten zu bieten. Der Leser muss durch diese Schnelligkeit immer am Ball bleiben, damit er den Anschluss nicht verliert. Ein Thriller, wie man ihn aus den skandinavischen Ländern kennt.

Corinna Meierhöfer

Corinna Meierhöfer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Das Zeichen des Fremden

Das Zeichen des Fremden

David Lagercrantz ; aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann
Heyne (2025)

[Die Rekke-Vargas-Reihe] ; [3]
415 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 755027
ISBN 978-3-453-27331-3
9783453273313
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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