Aus Sternen und Staub

Als Nate am Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist, begibt er sich nach Oregon in die verlassene Berghütte seiner verstorbenen Eltern. Doch wider Erwarten ist er dort nicht allein. Alex und das Mädchen Artemis, die sich dort verstecken, stellen seine Aus Sternen und Staub gesamte Weltansicht in Frage und sein Leben auf den Kopf. Obwohl die Covergestaltung und die Inhaltsbeschreibung ähnlich anmuten wie die anderen Romane des Autors, ist die Umsetzung hier völlig verschieden. Liebhaber seiner früheren Bücher sollten sich dies bewusst machen, bevor sie mit dem Lesen beginnen. Die typische gemütliche Atmosphäre wurde hier durch thrillerähnliche Spannung ersetzt und der Fokus liegt nicht auf der Liebesgeschichte, sondern auf der actionreichen Handlung. Isoliert betrachtet ist der Roman allerdings sehr gelungen. Die Ausgestaltung der Science-Fiction-Welt ist innovativ und auch der Schreibstil liest sich flüssig und mitreißend. Einfühlsam werden Themen wie Familie, Trauer und Liebe behandelt. Auch die Charaktere, besonders Artemis, sind interessant, nur die Charakterausgestaltung kommt an mancher Stelle etwas zu kurz. Insgesamt ist das Buch also durchaus empfehlenswert.

Agnes Schmidtner

Agnes Schmidtner

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Aus Sternen und Staub

Aus Sternen und Staub

T. J. Klune ; aus dem Amerikanischen übersetzt von Michael Pfingstl
Heyne (2023)

479 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 752550
ISBN 978-3-453-27445-7
9783453274457
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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