Falsche Versprechen

Mitten in der Nacht taucht ein Georgier auf einer Hamburger Polizeiwache auf und will sich selbst wegen Mordes anzeigen. Die Polizei nimmt ihn in Gewahrsam und am nächsten Morgen wird der Fall an Uwe Fähndrich von der Kriminalpolizei übergeben. Falsche Versprechen Er vernimmt den Geständigen, es zeigt sich jedoch schnell, dass seine Aussagen keinen Sinn ergeben. Der Mann behauptet, einen Mord begangen zu haben, aber weiß weder wen er umgebracht hat noch wo er das getan hat, und eine Mordwaffe hat er auch nicht. Uwe würde ihn am liebsten als Spinner wieder auf die Straße setzen, aber sie nehmen Ermittlungen auf. Als kurz darauf tatsächlich die Leiche eines Unternehmensberaters im Hamburger Westend gefunden wird, nimmt sein Misstrauen zu. Was hat der Verdächtige damit wirklich zu tun? Der Fall sieht wie Raubmord oder eine Beziehungstat aus, aber damit ist es für Uwe nicht getan. Als er zusammen mit einer befreundeten Staatsanwältin die Geschäfte des Beraters genauer unter die Lupe nimmt, stoßen sie auf Ungereimtheiten. Könnte das ein Grund für den Mord sein? Die Geschichte entfaltet sich als spannender, gut erzählter Kriminalfall. Uwe und seine Kollegen können als Figuren überzeugen und halten die Geschichte mit ihren Enthüllungen und Fortschritten unterhaltsam. Das etwas offene Ende bringt die Geschichte allerdings zu einem nicht ganz zufriedenstellenden Abschluss.

Julian Schirm

Julian Schirm

rezensiert für den Borromäusverein.

Falsche Versprechen

Falsche Versprechen

Florian Wacker
Kiepenheuer & Witsch (2025)

261 Seiten
kt.

MedienNr.: 622729
ISBN 978-3-462-00785-5
9783462007855
ca. 17,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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