Maxie und der Kater mit Köpfchen
Maxie muss, um ihre Deutschnote zu retten, mit dem Freund und Nachbarn Jonas über einige Wochen einen täglichen Briefwechsel gestalten. Aber da er sich von der neuen Mitschülerin einwickeln lässt, ist Maxie stinksauer und schreibt dies auch in
ihren Raps. Dass der Zwillingsbruder der Neuen mit seinem gestörten Kater in die Praxis der Mutter kommt und wie eine Klette an ihr hängt, macht es auch nicht besser. Als ihr dann noch die Schwester Kassia rät, Jonas zu küssen, ist das (Gefühls-)Chaos komplett. Zum Glück kann sie mit Herrn Schiller, ihrer Krähe, einen Rap dichten, der gleich zwei Probleme auf einen Schlag löst! - Dies ist der dritte "Maxie"-Band (zuletzt: BP/mp 13/173), aber ein "Quereinstieg" in die Welt der Maxie, ihrer Schwestern, dem kleinen Privatzoo und der interessanten Nachbarschaftslösung ist problemlos möglich. Die Figuren und deren Beziehungsgeflecht werden auf den ersten Seiten kurz vorgestellt und dann geht es in rasantem Tempo durch eine aberwitzige Berg-und-Tal-Fahrt. Maxie steht an der Schwelle zur Pubertät, wie ihre Mutter immer mal wieder stöhnend feststellt, und geschickt verarbeitet die Autorin die damit verbundenen Themen. Die Familiensituation und das nicht alltägliche Nachbarschaftsarrangement tun ihr Übriges, dass die Abenteuer von Maxie ganz schnell zu Lieblingsbüchern vieler Mädchen werden können und auf Fortsetzung hoffen lassen. - Wärmstens empfohlen.
Maxie und der Kater mit Köpfchen
Usch Luhn. Mit Ill. von Nina Dulleck
Ravensburger Buchverl. (2013)
Maxie ; 3
235 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10