Eine Frage der Chemie

Die Chemikerin Elisabeth Zott bewirbt sich Anfang der sechziger Jahre im Hastings Forschungsinstitut, bekommt aber nur eine Stelle als Hilfskraft. Das ändert sich, als sie auf den Nobelpreiskandidaten Calvin Evan trifft, der sich in sie verliebt und Eine Frage der Chemie sie in sein Labor aufnimmt. Sie beschließen zusammenzuleben, und die Beziehung erweist sich als sehr glücklich und effektiv. Als jedoch Calvin eines Tages tödlich verunglückt, bricht für Elisabeth eine Welt zusammen, noch dazu muss sie feststellen, dass sie schwanger ist. Das ist für den Leiter des Instituts der Anlass, sie zu entlassen. Von einem Bekannten wird ihr die Leitung einer Kochsendung angeboten, die sie aus Not annimmt. Durch ihre sehr unkonventionelle Art und dadurch, wie sie das Thema Chemie einbringt, wird ihre Sendung der Renner. Sie fordert die Frauen auf, für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen, was ihr von der Männerwelt übel angekreidet wird. Aber sie gibt nicht auf. - Bonnie Garmus hat mit einem Rückblick in das vergangene Jahrhundert beeindruckend aufgezeigt, wie aussichtslos es für Frauen war, in der Wissenschaft tätig zu sein. Ein sehr berührender Roman und allen interessierten Lesern sehr zu empfehlen.

Elfriede Bergold

Elfriede Bergold

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Eine Frage der Chemie

Eine Frage der Chemie

Bonnie Garmus ; Übersetzung aus dem Englischen von Ulrike Wasel und [einem weiteren]
Piper (2022)

461 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 997134
ISBN 978-3-492-07109-3
9783492071093
ca. 22,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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