Wie Risse in der Erde
Beth lebt mit ihrem Mann Frank auf einer Schaffarm in Dorset. Der einzige Wermutstropfen auf ihrem Glück ist der Unfalltod ihres Sohnes Bobby vor wenigen Jahren. Als plötzlich Beths Jugendliebe Gabriel auftaucht und frisch geschieden mit seinem kleinen
Sohn in sein Elternhaus zieht, beginnen die Probleme. Beth fühlt sich magisch angezogen vom Charme ihres früheren Liebhabers, der sie wieder umwirbt. Sie kümmert sich um seinen 10-jährigen Sohn Leo, der sie an Bobby erinnert, und fragt sich, ob es eine zweite Chance für sie und Gabriel geben kann. Aber sie liebt auch ihren Mann Frank. Bevor sie jedoch eine Entscheidung treffen kann, gibt es einen Toten und es kommt zum Prozess. – Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut mit einem Wechsel von der Gegenwart zur Vergangenheit, wobei allmählich klar wird, warum die Liebe zwischen Gabriel und Beth so abrupt endete. Eine herzergreifende Liebesgeschichte, ein Familienroman und ein Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.
Ileana Beckmann
rezensiert für den Borromäusverein.
Wie Risse in der Erde
Clare Leslie Hall ; aus dem Englischen von Ulrike Wasel und [einem weiteren]
Piper (2025)
396 Seiten
fest geb.