Weltengesang
Unter dem Kontinent Selachia lodern die Götterschmieden der Zwerge und lassen die Oberfläche verbrennen. Die alten Wälder der Elfen fallen langsam dem Feuer anheim und auch das Reich der Menschen wird verwüstet. Die Armee der Emissäre hat sich
aus dem Meer erhoben und belagert die Hauptstadt mit einer Armee von Untoten. Die Elfe Tanaqui, der Zauberer Kato, der Ritter Bowden, die Zwergin Gjala und der Vagabund Limbo sind mittendrin. Sie versuchen, eine Nachricht der Zwerge zu entziffern, um herauszufinden, welche Rolle das Volk der Unterirdischen in den aktuellen Geschehnissen spielt. Bevor sie zu einem Ergebnis kommen, rücken die Emissäre in die Stadt ein und die Gemeinschaft muss fliehen. Sie schaffen es knapp aus der Stadt und treffen vor den Toren auf die letzte Riesenkönigin Velkha, die sie überzeugen will, sich den Emissären nicht zu widersetzen. Die fünf Gefährten lehnen das Angebot ab und schaffen es knapp, den folgenden Kampf in einem Unentschieden zu beenden. Immer noch unwissend über das wahre Ziel der Emissäre versuchen sie, den Einzigen zu finden, der die Nachricht der Zwerge für sie entschlüsseln könnte. Sie ahnen allerdings nicht, welche Pläne der uralte Magier Unwerth selbst hegt. Kann der Kontinent noch gerettet werden? – Die Geschichte kommt etwas langsam in Schwung und nimmt sich Zeit für viele Erklärungen und Details. So schafft sie ein extrem umfangreiches Bild der Welt und der Charaktere. Für Spannung sorgen die langsamen Fortschritte und Wendungen bei der Enthüllung des großen Plans und die Wahrheit über Selachia. Insgesamt eine Empfehlung, für ein vollständiges Verständnis sollte man aber auch den ersten Teil (BP/mp 25/181) gelesen haben.
Julian Schirm
rezensiert für den Borromäusverein.
Weltengesang
Bernhard Trecksel
Piper (2024)
Die vier Könige ; 2
495 Seiten : Karten
fest geb.