Aber da war ein Mammut!
Eine Gruppe Polarforscher:innen macht sich auf den Weg zum Südpol, um Pinguine zu erforschen. Drei erwachsene Gestalten sind dabei - gut erkennbar am grünen Outfit - und ein kleiner, kindlicher Geselle, der in Rot gekleidet ist. Während die drei
Erwachsenen nur Augen für ihre "fabelhaften, zuckersüßen, prachtvollen Pinguine" haben, ist der kleine Wicht genervt. Er möchte ein Mammut sehen. Und er sieht tatsächlich eins! Am Rande des Eisbergs, auf einem Skateboard, mit Tutu und Sonnenbrille bekleidet. Unglaublich! Natürlich glauben die Erwachsenen die Geschichte nicht und auch die Pinguine machen sich über den kleinen Wicht lustig. Aber er sieht das Mammut immer wieder und zeichnet es sogar. Als die Erwachsenen ihn weiterhin ignorieren, wird er so wütend, dass eine Lawine ausgelöst wird - und da steht es auf einmal vor ihnen: das Mammut! Die Erwachsenen erschrecken sich und rennen davon - das Mammut geht nach Hause und erzählt seiner Familie, es habe Menschen gesehen. Aber niemand glaubt ihm … - Die witzige Geschichte spielt mit der kindlichen Erfahrung, nicht ernst genommen zu werden, und erzählt die unglaublich-unwahrscheinliche Begebenheit mit Leichtigkeit und schrägem Humor. Die Bilder sind in Panels angelegt und fangen die Stimmung der Polarlandschaft sowie die emotionale Dynamik gut ein. Es bleibt offen, ob der kleine Wicht ein Junge oder ein Mädchen ist oder überhaupt ein Kind - aber das spielt für die Geschichte auch keine Rolle. Denn da war ein MAMMUT am Südpol!
Vanessa Görtz-Meiners
rezensiert für den Borromäusverein.
Aber da war ein Mammut!
Alex Willmore
Schneiderbuch (2023)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4