Endlich Schulkind
Lilly kann es kaum erwarten, bis sie in die Schule kommt. Dabei beschweren sich ihre Geschwister Ida und Lennart jeden Nachmittag über die Hausaufgaben. Als Lilly den ersten Zahn verliert, versetzt sie die ganze Nachbarschaft in Aufregung. Denn nun
ist sie eindeutig bereit für die Schule. Nach dem Schnuppertag in der ersten Klasse möchte Lilly am liebsten dortbleiben. Aber es liegen noch sechs Wochen Sommerferien vor ihr. Sechs Wochen, in denen alle Nachbarn in den Urlaub fahren, nur Lilly und ihre Familie nicht, weil ihre Eltern arbeiten müssen. Zum Glück kommt Tante Tanne zu Besuch und unternimmt eine Menge Ausflüge mit den Kindern, so dass die Zeit bis zum ersten Schultag wie im Flug vergeht. Endlich ist es so weit: Lilly kommt in die Schule! Trotz der morgendlichen Hektik und Aufregung kommen Lilly, ihre Eltern und Geschwister gerade noch rechtzeitig in der Schule an. Als die Kinder dann allein ins Klassenzimmer gehen sollen und Paul vom Kindergarten schon neben einem anderen Jungen sitzt, überkommt Lilly kurz ein mulmiges Gefühl. Aber da fängt der Klassenlehrer Herr Wobbe an, ein Lied auf der Gitarre zu spielen, so dass Lilly gar keine Angst mehr hat. Was wohl in ihrer Schultüte steckt? – Eine einfühlsame, lustige Geschichte zum Schulbeginn, die Vorfreude darauf macht. Zu empfehlen für Vorschulkinder.
Clara Braun
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Endlich Schulkind
Martina Baumbach ; mit farbigen Bildern von Verena Körting
Gabriel (2025)
Neues aus dem Holunderweg
126 Seiten : Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 6