Tod auf dem Tempelberg
1975 erschien der erste Kriminalroman um die Archäologin und resolute Hobbydetektivin Amelia Peabody. Die Bücher spielen zu Beginn des letzten Jahrhunderts und sind vom Charme vergangener Zeiten und einem Hauch Feminismus umweht, denn Amelia ist
beileibe kein braves Hausfrauchen. Im aktuellen Band (zuletzt: "Das Königsgrab", s. BP 08/119) mischen sich Archäologie und Geheimdiensttätigkeit, treffen Spione auf Ausgräber, taucht eine schöne deutsche Spionin ebenso auf wie ein unfähiger Archäologe und ein scheinbarer Fanatiker. Es geht um Entführung, Lug und Trug und die Bundeslade, aber auch um den Zusammenhalt der Großfamilie Peyabody-Emerson mit angenommenen "Kindern", geliebten Trägern und Arbeitern. All das mischt sich zu einer großen, bunten, exzentrischen, charmanten und nostalgischen Räuberpistole, die einfach nur ein sattes Vergnügen bereitet. Empfohlen für große Bestände. (Übers.: Beate Darius)
Ruthild Kropp
rezensiert für den Borromäusverein.
Tod auf dem Tempelberg
Elizabeth Peters
Marion von Schröder (2011)
395 S. : Kt.
fest geb.