Eight nights of flirting
In „Eight nights of flirting“ wirbelt ein Schneechaos Shiras Leben kräftig durcheinander. Die 16-Jährige hatte sich für die Chanukka-Ferien fest vorgenommen, den perfekten Isaak für sich zu interessieren. Dazu hat sie sich einen Flirtplan beschafft,
den sie genauestens befolgen will. Doch dann laufen die Dinge nicht mehr nach Plan. Der Schneesturm bringt Shira und Tyler ungewollt auf der Insel Nantucket in eine für beide Seiten außergewöhnliche Situation. Shiras Familie feiert jährlich aufwendig und voller Rituale das Chanukka-Fest im Familienanwesen. Auch Tyler ist angereist, um mit seiner Familie Weihnachten auf der Insel zu feiern. Beide kennen sich seit ungezählten Sommern und für Shira sind es schamvolle Erinnerungen. Und nun muss sie mit diesem überaus attraktiven und selbstbewussten Jungen die ersten Tage allein in ihrem Haus verbringen. Schnell realisieren beide die gegenseitige Anziehungskraft und verstecken es hinter einem Deal. Tyler bringt Shira das Flirten bei, um sich Isaak zu angeln, und im Gegenzug setzt sie sich für Tyler ein, damit er im Unternehmen ihres Onkels einen Praktikumsplatz erhält. Was jetzt folgt, sind rasante, filmreife und witzige Dialoge zwischen den beiden. Shiras Flirtunterricht macht den Lehrer gegen ihren Willen sehr begehrenswert. In acht Nächten entspannt sich eine zauberhafte Liebeskomödie mit Chanukka-Magie und einem spannungsgeladenen Seeräuber- Mysterium. - Ein perfekter Schmöker, der uns die Rituale Chanukkas näherbringt und gleichzeitig den Zauber der Weihnacht spüren lässt. Eine abgeschnittene Insel im Schneegestöber, zwei junge Menschen allein in einem herrschaftlichen Anwesen und die Suche nach der eigenen Persönlichkeit treiben diese Romanze angenehm und sehr lesenswert voran.
Manuela Hantschel
rezensiert für den Borromäusverein.
Eight nights of flirting
Hannah Reynolds ; aus dem Englischen von Fabienne Pfeiffer
Carlsen (2023)
410 Seiten
kt.