Die Natur ist kein Parteimitglied
Axel Kleidon ist Physiker und Klimaforscher, Harald Lesch Astrophysiker und einer der bekanntesten Wissenschaftsjournalisten. Sie geben hier eine Art Nachhilfestunde für Politiker und andere Entscheidungsträger, indem sie die wissenschaftlichen Grundlagen
des gegenwärtigen Klimawandels erläutern. Dabei stellen sie fest, dass die Physik die Grundlage aller technischen und naturwissenschaftlichen Tätigkeiten ist und die Naturgesetze nicht verhandelbar sind. Sie erläutern die Erwärmung der Erde durch die Sonne und die Abstrahlung der Energie unter verschiedenen Umständen. Wenn diese Abstrahlung erschwert wird, etwa durch Kohlendioxid, so steigt die Temperatur und das Risiko von Katastrophen nimmt zu, etwa in Form von Hitzeperioden, Starkregen oder Trockenheit. Das sind die Auswirkungen der Naturgesetze! Eindringlich plädieren sie zum Schluss für die stärkere Nutzung der Sonnenenergie mit Hilfe der Photovoltaik, denn die fossilen Brennstoffe sind nicht nur schädlich für die Natur, sondern sie sind auch beschränkt. – Der Text ist kurz und knapp, die Grundlagen und Folgen des Klimawandels werden klar erläutert, es fehlt nur noch eines: die Einsicht der Entscheidungsträger. – Allen Büchereien nachdrücklich zu empfehlen.
Michael Mücke
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die Natur ist kein Parteimitglied
Harald Lesch und Axel Kleidon
C.Bertelsmann (2026)
95 Seiten : Illustrationen, Diagramme
fest geb.