Die Nacht, die uns verschlingt
Nachdem eine Königin die Welt in ewige Nacht gestürzt hat, sind Frauen nicht mehr länger frei, zu tun was, sie wollen, wenn kein Mann auf sie aufpasst. Nach dem Tod ihres Vaters wird Ligeia deshalb aus der letzten verbliebenen Stadt vertrieben und
beginnt, in alten Ruinen nach eventuellen Hinweisen auf Götter zu suchen, um die Nacht zu beenden. Durch Zufall trifft sie auf Apsinthion, einen Gott ohne Erinnerungen und ohne Kräfte. Sie macht einen Deal mit ihm, seine Vergangenheit herauszufinden und im Gegenzug einen Wunsch zu bekommen. Doch während sie in der Vergangenheit nach Antworten suchen, zerrütten Geschehnisse der Gegenwart Ligeias Welt ein weiteres Mal. – Der Auftakt der Romantasy-Trilogie führt die Lesenden in eine kaputte Welt, in der Jahrhunderte an Vorurteilen gegenüber Frauen herrschen. Ligeia leidet sehr darunter und entwickelt diverse mentale Probleme, auf die auch explizit hingewiesen wird. Trotzdem ist es eine spannende neue Welt, die ihre eigenen Mythen und Sagen mitbringt und den Charakteren viel Entfaltungspotential gibt.
Ann Christine Schröer
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Nacht, die uns verschlingt
Emily Bähr
cbj (2025)
A curse so divine ; [1]
574 Seiten
kt.